Die typische Vinschger Marille ist sehr gesund und hat ein herrliches Aroma. Die Marille ist eigentlich eine Südfrucht und liebt Sonne, Wärme, wenig
Regen, reichlich Wind und lockere nicht zu fette Böden. Deshalb schmeckt diese kleine runde Frucht nirgendwo anders so aromatisch wie im schönen Vinschgau. Das mediterrane Klima, die vielen Sonnenstunden, der häufige Wind und wenig Regen sind die idealen Bedingungen für diese gesunden Früchte. Besonders in der Umgebung von Laas haben sich viele Bauernhöfe in geschützten Hochlagen in den letzten Jahrzehnten wieder auf eine alte Vinschger Tradition besonnen, den Marillenanbau. Deshalb findet in Laas jedes Jahr das berühmte Marmor& Marillen Fest statt.
Die Marille oder Aprikose (lat. Prunus armeniaca) gehört zu den Rosengewächsen. Ursprünglich stammt die Marille aus China, man baute sie dort bereits vor etwa 4.000 Jahren an. Alexander der Große brachte die Marille nach Griechenland und Italien. Die Römer brachten sie schließlich 70 v. Chr. nach ganz Europa.
Heute sind die Vinschger Marillen in unserer Küche überhaupt nicht mehr wegzudenken. Ob als Rohobst, als Saft, Marillenmarmelade oder verarbeitet in einigen typischen Südtiroler Gerichten wie z.B. die Marillenmarmelade in den Südtiroler Krapfen oder der berühmte Vinschger Marillenknödel.
Zur Vinschger Marille gibt es eine kleine Geschichte..




