Das Nationalgericht Knödel gibt es in der Südtiroler Küche in allen Größen, Formen und Variationen. Der Knödel steht als Synonym für die traditionelle ländliche
Küche der Alpenregionen. Fragen Sie in Südtirol jemanden nach dem typischen Tiroler Gericht, wird Ihnen warscheinlich jeder Südtiroler mit “der Knödel” antworten. Aber die wenigsten wissen was es mit dem Tiroler Knödel und einer Südtiroler Kapelle auf sich hat. Die Burgkapelle von Hocheppan in der Nähe von Bozen zeigt einmalige Fresken, die aus dem Jahre 1180 stammen. Diese Fresken zeigen einen Ausschnitt von Maria im Wochenbett auf dem sie an einer Kochstelle steht, und in ihrem Topf befinden sich 5 Knödel. Mit der rechten Hand hat Maria einen Knödel aufgespießt und schiebt ihn sich zur Kostprobe in den Mund. Leider weis man nicht mit welchen Zutaten diese Knödel damals gemacht wurden. Über die Entsehung des Tiroler Knödels gibt es eine lustige Anekdote..
Der Hochsommer ist die Marillenzeit, ab Mitte Juli bekommt man die kleine, orange Frucht zu kaufen. In diesem Jahr gab es wenig
Vinschger Marillen, da sehr viele vom Hagel beschädigt wurden. Aus der süßen Frucht kann man traumhafte Desserts wie z.B. den typischen Vinschger Marillenknödel herstellen. Die Südtiroler Küche ist sehr bekannt für die typische Spezialität, den Knödel und natürlich gibt es die berühmten Knödel auch als Dessert wie z.B. Pflaumen- , Erdbeer- oder Marillenknödel.
Interessiert Sie das Rezept der Vinschger Marillenknödel?
Vinschger Brotsuppe und der Ursprung der Suppe
Die Vinschger Brotsuppe ist eine typische Spezialität aus dem Vinschgau. Diese Brotsuppe wird aus dem berühmten Vinschger Paarl hergestellt. Das Kochrezept für diese Suppe entstand bereits vor langer Zeit. Über viele Jahrhunderte war die Suppe das Gericht der Alttagsküche. Besonders in Zeiten der Armut war es die Suppe die meist aus kargen Zutaten (z.B. Kartoffeln, Brot, Mehl) bestand, die die Menschen vor dem Hunger bewahrte. Heute ist die Suppe aus unseren Speiseplänen nicht mehr wegzudenken, denn was gibt es schöneres in der kalten Jahreszeit als eine Suppe die von innen wärmt. Berühmte Suppen aus Zeiten der Armut sind z. B. die Kartoffelsuppe, die Brennsuppe und die Vinschger Brotsuppe, denn diese waren einfach und schnell herzustellen und die Lebensmittel waren gerade noch erschwinglich.
Haben SIe schon einmal eine Vinschger Brotsuppe probiert? Nein, dann müssen Sie sie umbedingt einmal nachkochen….
Das Vinschger Paarl “Vinschgerl” und seine Geschichte
Die Geschichte des Brotes beginnt im Alpenraum bereits im 4. Jahrtausend mit Brotfunden aus der Schweiz. Bereits aus der Jungsteinzeit gibt es Belege für Spelzgerste und Einkorn aus Südtirol. Schon die Römer bauten in Südtirol Weizen, Gerste, Roggen und Hirse an, wobei vorallem der Roggen als widerstandsfähiges Korn galt. Dur
ch das raue, aber relativ trockene Klima und die Abgeschiedenheit der bäuerlichen Höfe entwickelte sich in Südtirol bereits im Mittelalter eine Art Vorratswirtschaft. In dieser Vorratswirtschaft war das Vinschger Paarl eine der gängigsten Brotsorten. Das “Ur-Paarl” wie es in Klöstern hergestellt wurde ist, ist die älteste Version des heutigen Vinschger Paarls. In der traditionellen Form, werden wie der Name sagt zwei rund geformte flache Laibe zu einem “Paar” vereint. Das Originalrezept des schmackhaften Brotes aus dem dunklen Roggenmehl gehört den Benediktinermönchen des Klosters Marienberg oberhalb von Burgeis, und die Bäcker die sich an deren Anwendung halten stellen heute noch das Ur-Paarl mit natürlicher Hefegärung her. Heute noch findet man auf den Berghöfen neben dem Haus, den typischen Brotbackofen, in dem 2-3 mal das Vinschger Paarl gebacken wurde und das dann in die Vorratskammer kam, zum aufbewahren. Zum Trocknen wurden die Paarlen in die “Hurt” (offener Holzkasten mit verschiedenen Abteilungen) gehängt und dann mit der “Brotgrommel” zerkleinert. Das Vinschger Paarl ist bei einer zünftigen Vinschger Brotzeit oder in der Vinschger Brotsuppe nicht mehr wegzudenken…
Doch wie lautet die Zubereitung des typischen Vinschger Paarls?
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Die Südtiroler Buchteln
Die Buchtel ist ein süßes Hefedessert, das mit Marillenmarmelade gefüllt und im Ofen gebacken wird. Dieses traumhafte Dessert habt seinen Ursprung in der böhmischen Küche, allerdings werden die Buchteln dort mit Mohn oder Topfen gefüllt. In Bayern werden die Buchteln meist mit Rosinen oder frischen Pflaumen verfeinert. In Südtirol servieren wir die Buchteln gefüllt mit Marillenmarmelade und dazu gibt´s eine frische Vanillesauce.
Klingt doch verlockend oder? Möchten auch Sie dieses Traum-Dessert für Ihre Lieben zaubern?
Dann haben wir für Sie das Rezept….
Heiße Tipps passend zur Winterzeit
Nun beginnt endlich die Winterzeit, Schnee schmückt unser Landschaftschaftsbild, die Tage sind kürzer und die Nächte länger. An den Häusern hängt eine schöne Weihnachtsbeleuchtung, alles ist weihnachtlich geschmückt. Die Temperaturen sinken und es wird kühl, da gibt es doch nichts schöneres als ein heißes Getränk zum aufwärmen. Doch Tee oder heiße Schokolade, das kennen wir doch alle schon. Probieren Sie´s doch mal mit einem hausgemachten Orangenpunsch…..
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Die Geschichte
Die Forscher glauben der Name Lebkuchen kommt aus dem lateinischen “libum” was soviel wie Fladen, Fladenkuchen oder Opferkuchen bedeutet. Die Geschichte der Lebkuchen führt auf den Honigkuchen in der Antike zurück. Im 12. Jahrhundert übernahmen die Zünfte die Herstellung der Lebkuchen. Langezeit würden die Lebkuchen in Klöstern gebacken, denn das Gebäck galt als gesund, heilend, verdauungsfördernd und Appetitanregend und konnte deshalb sehr gut auch in der Fastenzeit verzehrt werden. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Lebküchnerei zu einem richtigen Gewerbe und es entstanden Lebkuchen-Zentren. Nürnberg galt als Lebkuchen-Metropole. Honig war sehr bedeutend für die Herstellung von Lebkuchen und zu diesem Zeitpunkt war das Nürnberger Land wegen seiner klimatischen Verhältnisse und der Bodenbeschaffenheit ideal für die Bienenzucht. Im 16. Jahrhundert erfuhr Nürnberg einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, denn mehrere Handelsstraßen liefen hier zusammen und Nürnberg war der Umschlageplatz für die Gewürze aller Art. Nun entstand der einfache Hunigkuchen. Er wurde mit Nüssen, Mandeln ( Symbol für die Auferstehung und den Tod) und Gewürzen verfeinert und man nannte Ihn nun den Lebkuchen. Die Gewürze die man verwendete waren: Anis, Kardamom, Koriander, Muskat, Nelken und schwarzer Pfeffer. Um 1840 veränderte sich die Produktion der Lbekuchen schlagartig, denn mit der Erfindung der Dampfmaschine konnte das Lebkuchengebäck, jetzt maschinell in größeren mengen produziert werden.
Möchten auch Sie die Lebkuchen zu Hause backen?
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Passend zur weihnachtlichen Stimmung, in der alle schon fleisig am Kekse backen sind, verrate ich Ihnen das Rezept der Spitzbuben für ca. 20 Spitzbuben…
Zutaten für den Teig:
- 150 g Butter
- 125 g Zucker
- 1/2 Packung Vanillezucker
- 1/2 Messerspitze Zitronenschale gerieben
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 300 g Mehl
- 1/2 Packung Backpulver
Weitere Zutaten:
- Marillenmarmelade zum bestreichen
- Staubzucker zum bestreuen
Geschichte des Kaiserschmarrns
Der Kaiserschmarrn ist eine sehr berühmte, süße Mehlspeise, die seinen Ursprung in Österreich hat. Heute wird der Kaiserschmarrn traditionell als Süßspeise auf Südtiroler Almen serviert.
Doch wie kam es zu dem Namen Kaiserschmarrn?
Ein Wiener Hofpatissier kreierte für die Hochzeit des Kaisers Franz Josef 1. und seine Frau Elisabeth von Bayern (Sissi) eine süße Mehlspeise. Dem Kaiser schmeckte es hervorragend, er war geradezu begeistert vom Schmarrn, doch seine Frau, die sehr auf ihre schlanke Linie schaute, war nicht gerade sehr angetan von der Süßspeise. Da beschloss der Kaiser auch noch Sissis Teller leer zu essen und meinte scherzhaft:“ Na dann gib mir den Schmarrn den unser Leopold, da wieder z´amkocht hat!“ Dank des Kaisers Franz Josef erhielt der Kaiserschmarrn nun seinen Namen.
Doch wie bereitet man diese einzigartige Mehlspeise zu….?





